Über uns

 

Wir sind eine Familie mit zwei Kindern, jeweils 12 und 15 Jahre alt. Wir wohnen am Rand der Kleinstadt Stockach (das Tor zum Bodensee). Unser Haus hat einen großen Garten, angrenzend steht die Gärtnerei meines Bruders, in der Oxana und ich die ein oder andere Stunde verbringen.

Ich war schon immer sehr tierlieb und habe auch meinen Kindern die Möglichkeit gegeben, einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren zu lernen.

So leben bei uns über 7 Jahren mehrere Kaninchen in ihrer „Außenvilla“. Eines durfte einmal Junge bekommen, sodass wir erste Erfahrung mit der Jungaufzucht sammeln konnten.

Katzen hatte ich schon seitdem ich Kind bin, so durften zwei Straßenkatzen bei uns 17 und 18 Jahre alt werden, bis sie vor zwei Jahren gestorben sind. Inzwischen haben wir noch unseren zugelaufenen Kartäuser Kater Puma, der hier über das Revier wacht und Chef im Tierhaushalt ist.

Unsere Katze Mira wurde uns im Alter von 3 Wochen gebracht. Sie wurde mit starken Katzenschnupfen und allen Ungeziefern die man als Katze nur haben kann – eine echte Herausforderung. Mit frischer Ziegenmilch zog ich sie zuerst in der Dusche auf. Sie war anfangs ziemlich hässlich und wurde bedingt durch den Katzenschnupfen einäugig. Niemand wollte so ein Kätzchen haben und als unser Kater sie aufnahm, durfte sie bleiben. Ein Jahr später bekam sie 5 prächtige Katzenkinder, die wir an tolle Familien weitergeben durften.

Da ich ein sehr aktiver Mensch bin, der sich gerne in der freien Natur aufhält (ich bin von Beruf Gärtnerin) verstärkte sich mein Wunsch einen vierbeinigen Begleiter zu haben.

Ich lieh mir in der Nachbarschaft, wo möglich, einen Hund aus. Groß musste er schon sein. Ich hatte nach und nach regelmäßig Tageshunde und auch immer mal wieder Ferienhunde. So kam auch Blue zu uns – ein sehr gehorsamer, gut erzogener Border-Collie-Rüde, der seit 5 Jahren wöchentlich unser Gast ist und Oxana bei ihrem Erwachsen werden begleitete. Auf diese Weise sammelte ich viele Erfahrungen und meine Vorstellungen, welche Eigenschaften mein Hund haben sollte und welche nicht, wurden immer konkreter.

Ich besuchte Hundesportvereine, wo ich mir verschiedene Rassen im Training anschaute. Dort verliebte ich mich in die Augen eines Briard-Rüden. Die wurde ich einfach nicht mehr los.

Doch da das kein einfach erziehbarer Hund war, suchte ich weiter, bis ich in einer Hundezeitschrift auf den Wäller stieß – und da waren wieder diese Augen. So kamen wir zu Conny Kohler mit ihrer Zuchtstätte von den Rissauen.

Dort mussten wir noch ein ¾ Jahr warten bis Oxana geboren wurde. Eine kräftige, putzmuntere Hündin, selbstbewusst, temperamentvoll und dass merkte man schon als sie noch ganz klein war. Es hat so manche Herausforderung in der Junghundzeit gegeben, die wir mit viel Konsequenz, Liebe und Geduld gemeistert haben.

Ich wollte schon damals unbedingt eine Hündin, weil ich mir ein Hintertürchen auflassen wollte um eventuell selbst später einen Wurf Welpen haben zu können. Wobei das zu diesem Zeitpunkt nicht im Vordergrund stand.

Nun ist es soweit und meine Kinder sind alt genug um mich bei meinem Vorhaben zu unterstützen – und das machen sie auch.